Reproduktion

Wenn sich eine befruchtete Eizelle teilt, sind die daraus entstehenden Zellen völlig erbgleich. Im Fall der eineiigen Zwillinge trennen sich die beiden Zellen im Zwei-Zell-Stadium und entwickeln sich separat weiter zu völlig erbgleichen Individuen. Zweieiige Zwillinge entstehen, wenn zwei getrennte Eizellen mit unterschiedlichen Spermien verschmelzen und sind untereinander nicht ähnlicher als normale Geschwister.

Meistens jedoch bleiben die identischen Zellen des Zwei-Zell-Stadiums zusammen. Sie bilden dann nur einen Organismus, der nach einer Vielzahl an weiteren erbgleichen Teilungen (Mitosen) entsteht. Jedes so entstandene Individuum, also auch jeder Mensch, hat dementsprechend in allen Zellen das gleiche Erbgut.

Voraussetzung der erbgleichen Teilung der Zellen ist die identische Reduplikation der DNA. In einem eleganten Experiment wiesen MESELSON und STAHL 1958 nach, dass diese semikonservativ verläuft.

Ausgewähltes Material zu:

Variabilität und Angepasstheit (FW 7), Biologie, Reproduktion (FW 6), Sekundarbereich II

 

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Misteln - alles außer gewöhnlich

Im Winter sind sie gut sichtbar - markante Pflanzenkugeln in den kahlen Kronen vieler Laubbäume. Misteln sind biologisch sehr außergewöhnliche Pflanzen. Ihre grüne Farbe zeigt, dass sie fotosynthetisch aktiv sind. Aber zum Überleben reicht das nicht, Misteln brauchen auch die Bäume. Und dazu noch einen Trick, um neue Bäume zu besiedeln.

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