Radikalisierung von Jugendlichen

Prävention gegen Rechtsextremismus ist ein wesentliches Element von Extremismusprävention und generell von politischer Bildung.

 

Rechtsextremismus ist gekennzeichnet durch übersteigerten Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, autoritäre und hierarchische Familien- und Gesellschaftsbilder sowie Ablehnung von Demokratie.

 

Seit Jahrzehnten ist Rechtsextremismus ein vielfach verwendeter Begriff der politischen Alltagssprache. Doch die Erscheinungsformen von Rechtsextremismus haben sich mit der Zeit verändert. Klassisch rechtsextreme Parteien haben mittlerweile an Bedeutung verloren. Stattdessen kommt es zu einem Erstarken neuer rechtsextremer Akteure, wie z.B. der „Identitären Bewegung“. Dabei lösen sich bisherige Grenzziehungen zwischen Konservatismus, Rechtspopulisten und der extremen Rechten mitunter auf. Diese neuen Rechtsextremen vermeiden oft eindeutig neonazistische Positionierungen und gewinnen so an Anschlussfähigkeit in die Gesellschaft hinein. Dies stellt die politische Bildung und die Gesellschaft gleichermaßen vor neue Herausforderungen.

 

Das NLQ unterstützt daher Projekte und Maßnahmen zur Prävention und setzt insbesondere auf neue Akzente bei der Vermittlung demokratischer Werte, um bereits einer drohenden Radikalisierung und Hinwendung zu (rechts-)extremistischen Positionen mit einer Kultur der Teilhabe und Selbstwirksamkeitserfahrung im Sinne aktiver Medienarbeit zu begegnen.

Anlauf- und Beratungsstellen in Niedersachsen

Die folgende Liste enthält Anlauf- und Beratungsstellen in Niedersachsen, die im Fall vermuteter Ideologisierung oder Radikalisierung ebenso weiterhelfen können wie im Fall von Diskriminierung, Rassismus und Rechter Gewalt:

Letzte Änderung: 03.09.2020

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