Krieg in den Medien

Kriegs- und Krisenberichterstattung

Kriegs- und Krisenberichterstattung ist ein Medienthema seit jeher: In Presse, Funk und Fernsehen ist spiegelt sich die bedrückende Realität kriegerischer Auseinandersetzungen in der Welt wider.

Im Zeitalter von Satellitenkommunikation und digitaler Nachrichtentechnologie ist Kriegsberichterstattung eine besondere „Spielart“ von Reality-TV geworden. Das Internet und das Fernsehen lassen uns „Live“ an den Schrecken der Wirklichkeit teilhaben. Die neue „Qualität“ der Berichterstattung wurde während des Golfkrieges zu Beginn der 90er Jahre deutlich.

Über die Tagesaktualität hinaus muss sich politische Bildungsarbeit mit dem Thema „Krieg in den Medien“ beschäftigen, das auch im 21. Jahrhunder wieder auf erschreckende Weise an Aktualität gewonnen hat

 

Kriegsfilme

Filme, die Krieg und Kampfgeschehen zum Gegenstand haben, gibt es seit Beginn der Filmgeschichte, auch in Deutschland. Aber nur einmal gibt es in Deutschland – und zwar in der Bundesrepublik, in der 2. Hälfte der 50er Jahre - so etwas wie eine Kriegsfilmwelle. Nachdem zu Beginn der Dekade einige Militärlustspiele und US-amerikanische Kriegsfilme eine gewisse Akzeptanz für militärische Motive im westdeutschen Nachkriegskino geschaffen haben, setzt ab Mitte der 50er Jahre die sog. Welle mit "harten" westdeutschen Kriegsfilmen ein.

Bilder des Schreckens

Drei Perspektiven der Beschäftigung mit Bildern über Krieg, Gewalt, Grausamkeit und Tod: die Bilder, die Betrachter, die Journalisten

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