Bildungsbeitrag des Faches Katholische Religion

Ziel des Katholischen Religionsunterrichts ist es, zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion zu befähigen und eine Beziehung zwischen aktuellen Lebenserfahrungen und dem Anspruch des Glaubens und der Tradition herzustellen. Damit trägt er zur Identitätsbildung und zur Entwicklung von Positionierungs- und Kommunikationsfähigkeit in religiöser und weltanschaulicher Pluralität bei. Er kann eine Orientierungshilfe zur Glaubensentscheidung bieten. Diese Zielsetzung schließt die Hinführung zu einer konkret erfahrbaren und anschaulichen religiösen Lebenswelt ebenso ein wie die Erziehung zur Kommunikationsfähigkeit über die eigene regionale Kultur hinaus und zur Anerkennung der Andersheit des anderen.

 

Allen Kompetenzbereichen liegt der hermeneutische Bezug zu Bibel und Tradition zugrunde, der auch in der didaktischen Umsetzung zu berücksichtigen ist. Die interreligiöse Perspektive ist zusammen mit der Perspektive säkularer oder wissenschaftsbasierter Weltanschauungen und Sinndeutungen als Herausforderung in die fünf Kompetenzbereiche integriert worden. Die Darstellung der Kompetenzen im Bereich Religion und gelebter Glaube geht auf die unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ein, vertieft inhaltliche und methodische Grundlagen und führt zu den Kompetenzbereichen der Qualifikationsphase hin.

 

Quelle: Kerncurriculum Katholische Religion für das Gymnasium u. Gesamtschule (gymnasiale Oberstufe),  das Berufliche Gymnasium, das Abendgymnasium, das Kolleg 

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