Förderprogramme

Förderprogramm der EU: Erasmus+

Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es unterstützt die Ziele der EU-Strategie „Europa 2020“ für Wachstum, Arbeitsplätze, soziale Gerechtigkeit und Integration sowie die Ziele des strategischen Rahmens für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung „ET 2020“.

Am Programm teilnehmen können Einrichtungen aus den derzeitigen 33 Programmstaaten: die 28 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Die letzten Antragstermine im Programmjahr 2020 der laufenden Förderperiode 2014 – 2020 des Programms sind bereits verstrichen.

 

Das Nachfolgeprogramm mit einer Laufzeit 2021 – 2027 wird derzeit zwischen der EU-Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Rat verhandelt.

Fest steht bereits, dass es grundlegende Änderungen geben wird:

  • In der Leitaktion 1 im Bereich Schulbildung wird neben der Mobilität von Schulpersonal erstmals auch die Mobilität von Schülerinnen und Schülern (Einzel- und Gruppenmobilität, Kurzzeit und Langzeit) gefördert werden. Die Förderung von Erasmus+-Schulpartnerschaften wie im derzeitigen Programm in der Leitaktion 2 wird mit der neuen Programmgeneration ab 2021 in der Leitaktion 1 aufgehen.
  • In der Leitaktion 1 wird es erstmals ein Akkreditierungsverfahren geben. Der Call der EU-Kommission ist bereits veröffentlicht. Deadline für eine Antragstellung ist der 29.10.2020.

  • Zuständig für die Akkreditierung von Einrichtungen im Bereich der allgemein bildenden Schulen und des vorschulischen Bereichs ist die Nationale Agentur im Pädagogischen Austauschdienst (NA im PAD).

  • Zuständig für die Akkreditierung von Einrichtungen im Bereich der beruflichen Bildung ist die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BiBB). Dies schließt alle Schulformen berufsbildender Schulen ein, z. B. auch die Fachoberschule, die Berufsoberschule und das berufliche Gymnasium.

Aktuelle Informationen werden auf den Homepage-Seiten der EU-Kommission, der NA im PAD und der NA beim BiBB fortlaufend eingestellt.

Die Aktion eTwinning ist eine im Rahmen von Erasmus+ geförderte IT-Plattform, die Schulen und vorschulischen Einrichtungen einen geschützten Raum für virtuelle Projektpartnerschaften und Möglichkeiten der Partnersuche und für einen europaweiten Austausch bietet. Neben den derzeitigen 33 Programmstaaten können Einrichtungen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina und Serbien sowie ausgewählte Schulen aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, der Ukraine und Tunesien teilnehmen. Die Umsetzung obliegt Nationalen Koordinierungsstellen (NSS), in Deutschland dem Pädagogischen Austauschdienst.

School Education Gateway, das Informationsportal zu Erasmus+, steht allen Akteuren im schulischen Bereich zur Verfügung und bietet u. a. einen Kurskatalog und Hospitationsangebote zur Leitaktion 1 sowie eine Datenbank zur Partnersuche in der Leitaktion 2.

Information und Beratung bieten die NA und die NSS eTwinning. Für Schulen in Niedersachsen steht außerdem ein landesweites Beratungs- und Unterstützungssystem zur Verfügung.

 

ErasmusDays 2020

Auch 2020 sollen die ErasmusDays – trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie – stattfinden, u.a. mit Themen wie Online-Learning, Umweltschutz, Gesundheit, Solidarität und Inklusion. Virtuelle Formate sollen dabei im Vordergrund stehen, da es derzeit ungewiss ist, ob im Oktober bereits wieder größere Veranstaltungen stattfinden können.

Die Anmeldung ist möglich ab 9. Mai bis spätestens 14. Oktober auf der ErasmusDays-Website.

Alle Teilnehmer können sich für Ihre Aktionen ein Communication Kit oder das Grafic Tool Kit herunterladen, um ihre Aktionen mit dem #ErasmusDays-Logo zu versehen.

Letzte Änderung: 13.08.2020

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