Evangelische Religion in der IGS

Bildungsbeitrag des Fachs Evangelische Religion

Die Arbeit in der Integrierten Gesamtschule ist besonders geprägt durch fächerübergreifende Vorhaben und durch die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppen. Der evangelische Religionsunterricht berücksichtigt die unterschiedlichen Leistungsniveaus, indem er besonders eine Kultur der gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Lerngruppe fördert. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich im Religionsunterricht als Personen angenommen wissen. Damit stärkt der Religionsunterricht ihr Selbstwertgefühl und begleitet sie auf ihrem Weg der persönlichen Orientierung.

In Gegenwart und Zukunft werden die Schülerinnen und Schüler zu ethischen Entscheidungen herausgefordert, welche begründet sein müssen. Daher muss der Religionsunterricht konkrete Beispiele aus der Gesellschaft einbeziehen und zu ethisch begründeten Urteilen befähigen. Dieses schließt die Ermutigung zu verantwortlichem Handeln ein. Die Bedeutung von Verantwortungsbewusstsein, Solidarität und Konfliktfähigkeit, aber auch der Umgang mit eigenen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen sollen im Religionsunterricht eingeübt werden.

Die Begegnung und der Dialog mit Angehörigen anderer Religionen, ihren Symbolen, Bildern und Riten werden in Zeiten der Globalisierung zunehmend wichtiger. Der Religionsunterricht initiiert Begegnungen mit Menschen anderer Überzeugung. Aufgrund seines Einladungscharakters an alle Schülerinnen und Schüler kommt dem evangelischen Religionsunterricht die besondere Funktion zu, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlicher religiöser und kultureller Prägung in einen Dialog treten zulassen und dadurch zu einer Haltung gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Toleranz beizutragen. 

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln