Erinnerungskulturelle Projektarbeit in der Schule

Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung in der Gedenkstätte Yad Vashem (Link) sowie Gedenkstättenmitarbeiter und -mitarbeiterinnen bilden den Arbeitskreis Erinnerungskultur. Sie treffen sich einmal im Jahr zum Austausch über aktuelle Projekte und Entwicklungen in der Holocaust-Vermittlung und der Gedenkstättenpädagogik. Die Mitglieder des Arbeitskreises sind dafür zuständig, in ihren jeweiligen Regionen das pädagogische Material der Gedenkstätte Yad Vashem vorzustellen und zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus stehen sie vor Ort beratend zur Seite, wenn Lehrkräfte ein regionales Projekt durchführen möchten. Schicken Sie uns eine Mail (s. rechte Spalte) und wir stellen den Kontakt mit dem Ansprechpartner/der Ansprechpartnerin Ihrer Region her.

Aus den Reihen des Arbeitskreis entstehen Leitfäden und weitere Materialien zur Unterstützung erinnerungskultureller Arbeit an den Schulen. Die Seite befindet sich kontinuierlich im Aufbau. Wir freuen uns über Anregungen und Beiträge.

 

 

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Leitfaden für die Organisation einer Gedenkfeier mit Schülerinnen und Schülern

- Fachliche und fachdidaktische Analyse für die Lehrkräfte

- Checkliste für die Schülerinnen und Schüler

- Tipps für digitale Tools

 

[Onlinemedium]

 

In Bearbeitung

Leitfaden für die Organisation eines Projektes "Tag der Stadtgeschichte" 

- Vorstellung des Projektes, fachdidaktische Analyse am Beispiel von Göttingen

- Mögliche Stationen für einen Stadtrundgang zum Thema "Nationalsozialistische Herrschaft"

- Beispiel einer Vorbereitungsmappe für eine Station (am Beispiel Göttingen)

 

[Online und Printmedium]

Leitfaden für die Organisation eines Austausches im Rahmen eines erinnerungskulturellen Projektes

- Beispiel eines gelungenen Projektes aus der BBS II in Emden - Deutsch-polnischer Austausch

- Tipps für die Organisation des Austausches und seiner Dokumentation bzw. Verfilmung.

- Vorlage für eine datenschutzgerechte Einholung der Zustimmung zur Veröffentlichung von Fotos und      Filmmaterial.

 

[Onlinemedium]

Handreichung für die Durchführung von Zeitzeugeninterviews durch Schülerinnen und Schüler.

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld hat eine Anleitung zum Führen von Zeitzeugeninterviews erstellt, die auf den Seiten von www.zeitzeugenbuero.de konstenlos abrufbar ist. In ihnen werden die wesentlichen Arbeitsschritte bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Zeitzeugeninterviews näher beschrieben. Das Material ist geeignet, um von Schülerinnen und Schülern selbständig bearbeitet zu werden, und hilft ihnen, tiefere Einblicke in die Interviewmethode zu erhalten. Es erläutet zudem Vor- und Nachteile von Zeitzeugeninterviews.

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld bietet regelmäßig Workshops an, die Schülerinnen und Schüler auf das Führen von Zeitzeugeninterviews vorbereiten.

 

[Online- und Printmedium]

 Unterrichtsmaterial: Bialystok - Entscheiden und Handeln

Die Unterrichtseinheit ist eine Publikation der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem und ist für Lernende ab der 10. Jahrgangstufe aller Schularten konzipiert. Grundlage für das Unterrichtsmaterial bildet ein konkretes historisches Ereignis im Kontext der Shoah, nämlich das Massaker, das deutsche Polizisten und Wehrmachtsangehörige im Sommer 1941 an der jüdischen Bevölkerung von Bialystok verübten. Der Fokus wird auf die Handlungen und Entscheidungen verschiedener Akteure an diesem Tag gerichtet. 

Das Material steht nur als Druck (Lizenzausgabe für das NLQ) zur Verfügung und kann dort gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro bestellt werden. 

 

[Printmedium]

 

 

Empfehlung der Redaktion

Ein Standardwerk für die Durchführung historischer Projektarbeit ist die Publikation der Körberstiftung.

Letzte Änderung: 27.11.2020

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