Basiskonzept Geschichte und Verwandtschaft

Biologische Systeme verändern sich auf allen Systemebenen mit der Zeit. Gemäß der Evolutionstheorie sind Lebewesen in unterschiedlichem Grad miteinander verwandt. Als Belege für stammesgeschichtliche Verwandtschaft werden molekularbiologische Untersuchungen herangezogen. Die Geschichtlichkeit und das „So-Geworden-Sein“ biologischer Systeme ermöglichen eine zusammenhängende Sicht auf viele Einzelphänomene des Biologieunterrichts. Die Reflexion über die Menschwerdung liefert dabei einen grundlegenden Beitrag zum Menschenbild und zum menschlichen Selbstverständnis.
Das Basiskonzept Geschichte und Verwandtschaft weist vielfältige Bezüge zu allen anderen Basiskonzepten auf und ist eine Grundlage für ultimate Betrachtungen und Erklärungsansätze.

 

Inhaltsbezogene Kompetenzen

 

Die Schülerinnen und Schüler…

  • werten molekularbiologische Homologien (DNA, Proteine) zur Untersuchung phylogenetischer Verwandtschaft aus (Wirbeltiere).
  • deuten Analogien als Anpassungsähnlichkeiten und Homologien als auf Abstammung basierende Ähnlichkeiten.
  • vergleichen unter Bezug auf die Menschwerdung (Hominisation) biologische und kulturelle Evolution.

Quelle: Kerncurriculum für die Qualifikationsstufe in Niedersachsen 

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Primatenschädel (Mensch, Schimpanse, Orang Utan, Makake)
Bildrechte: Christopher Walsh (wikimedia commons, CC BY-SA 2.5)

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