Raum und Form

Räumliches Denken wird über den Aufbau einer tragfähigen Raumwahrnehmung ermöglicht. Dies geschieht über das Betrachten (visuelle Wahrnehmung) und/oder über das Handeln mit konkret vorhandenen Objekten wie Modelle, Netze und Figuren (taktile/haptische Wahrnehmung) (vgl. A3). Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Lebenswelt gezielt wahr. Nur aufgrund dessen können räumliche Vorstellungsbilder aufgebaut werden (mentale Reproduktion). Durch das mentale Operieren mit den so gewonnenen Vorstellungsbildern wird die Stufe des räumlichen Denkens erreicht. Die Wahrnehmungsschulung stellt eine wichtige Grundlage für den Kompetenzbereich Zahlen und Operationen dar.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Gelegenheit, Grunderfahrungen zu Eigenschaften von ebenen Figuren und Körpern sowie zur Symmetrie zu sammeln. Bei der Beschäftigung mit Geometrie spielen ästhetische und funktionale Aspekte eine wichtige Rolle. Die zeichnerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden gezielt entwickelt und der sachgerechte Umgang mit den Zeichengeräten (Bleistift, Lineal und Geodreieck) eingeführt.

 

Quelle: Kerncurriculum für die Grundschule Mathematik

 

Inhaltsbezogene Kompetenzen: Zahlen und Operationen - Kerncurriculum für die Grundschule Mathematik

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