Die Weisse Runde - Magazin für Bildung und Gesellschaft

Die weiße Runde - Magazin für Bildung und Gesellschaft

Die „Weiße Runde“ ist zu einem interdisziplinären Multimediaprojekt und Medium politisch-medialer Bildung von landesweiter Bedeutung und Reichweite weiter entwickelt worden. Inhaltliche Schwerpunkte sind folgende Themenfelder:  Gewalt- und Extremismus-Prävention, demokratische Wertebestimmung, Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, soziale Integration im Kontext von Bildungsprozessen, Vernetzung von (speziell jugendlichen) Bürgerinnen und Bürgern mit Entscheidungsträgern als gesellschaftliche Handlungsmotivation und -initiation sowie Medienkompetenzvermittlung/Medienkulturarbeit.


 

Aktuelle Sendung

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Ausgabe 203 (Mai 2018)

Summ, Summ, Summ...Bienchen gib mir Honig. Wie wichtig sind Bienen für unser Leben?

Bienen sind für unser Leben und für die Natur sehr wichtig. Dabei geht es um mehr als nur um den Nektar, den die Bienen sammeln aus Blütenpflanzen oder den Honigtau von Nadelbäumen. Gäbe es keine Bienen, hätte das starke Auswirkungen auf unsere Ernährung. Alle Nutzpflanzen, vor allem Obst und Gemüse, wären sehr rar.
In dieser Sendung sind wir zu Gast im Tierpark Nordhorn im Bienenhaus und lernen, dass die Bienenzucht zurzeit stark angesagt ist und es immer mehr Hobbyimker gibt. Wir haben einen "Anfänger" in Sachen Bienenhaltung zuhause besucht. Und wir haben uns beim Niedersächsischen Landesinstitut für Bienenkunde in Celle schlau gemacht: Wir erfahren dort wie Bienenköniginnen gezüchtet werden, was der Imker gegen die Varoa-Milbe machen kann, wie gefährlich die Amerikanische Faulbrut ist und warum Monokulturen, Pestizide und auch neue Baugebiete in den Ortschaften den Lebensraum der Biene bedroht. Dazu gibt es verständliche Erklärungen wie ein Lebenszyklus einer Honigbiene aufgeteilt ist, wie es in einem Bienenvolk mit bis zu 60 000 Bienen zugeht - und was wirklich nach einem Bienenstich hilft!
Diese Reportage ist für die Thematik im Biologieunterricht und für die Vorbereitung einer Klausur sowohl für Schüler als auch für Lehrer rund um das Thema Bienenkunde bestens geeignet.


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Ausgabe 202 (April 2018)

Digitale Bildung

Digitale Bildung steht auf dem Stundenplan in den deutschen Schulen. Doch viele Lehrer wissen noch gar nicht wie sie die technischen Geräte in den Unterricht einbauen sollen. Ob ipad, PC oder Laptop: Da die Schulen unterschiedlich ausgestattet sind, haben manche Schülerinnen und Schüler heute schon einen Riesenvorsprung wenn sie auf eine weiterführende Schule wechseln. Die Kultusministerkonferenz hat eine Strategie zur Bildung in der digitalen Welt vorgelegt. Der digitale Wandel soll in die Lehr- und Lernprozesse integriert werden. Dabei ist klar: Es betrifft alle Unterrichtsfächer. Doch wie die Schulen das genau umsetzen, hängt vom finanziellen Budget ab – und von der Motivation der Lehrer. In der Sendung stellen wir eine Multimedia-Profilklasse vor, die mit dem ipad lernen. Und auf der deutschen Bildungsmesse didacta präsentierten Schulbuchverlage ihre digitalen Umsetzungen des bekannten Stoffs aus dem Schulbuch. Mit vielen Stimmen von Lehrern rund um die Digitalisierung mit Vorteilen für das Lernen 2.0, aber auch Hürden auf dem Weg dorthin sowie mit Prognosen, wann wohl das Schulbuch überflüssig wird.


 

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Ausgabe Nr. 201 (März 2018)

mobile.schule

"Mobile Schule" - unter diesem Titel haben sich an der Universität Oldenburg rund 1000 Teilnehmer und Dozenten getroffen. Zwei Tage ging es rund um das vernetzte Lernen in der Zukunft. Schule auf den Kopf gestellt oder: Schule 2.0! Tabletklassen, Active Boards und das Ende der Kreidezeit? Moderne Lernmethoden sind Trumpf und die Frage: Kann die Elektronik das Schulbuch irgendwann ersetzen? Doch es hat sich auch gezeigt: Viele Schulen machen sich aus finanziellen oder organisatorischen Gründen jetzt erst auf den Weg und bauen die moderne Schule der Zukunft ganz langsam auf. Von der Grundschule bis zur Berufsbildung - alles ist im Umbruch. Aber wieviel Technik verträgt ein Unterricht - wieviel ist gesund? Die Weisse Runde gibt mit zahlreichen Interviews Anregungen, Antworten und Einblicke darin, wie Schule in Deutschland ganz schnell neu erfunden werden muss und worauf es dabei ankommt.

 


 

 

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Ausgabe Nr. 200 (Februar 2018)

Lernen mit allen Sinnen - außerschulische Lernorte

Eine Reise um die Welt von und nach Bremerhaven - entlang des Längengrades 8° Ost 34'. Das ist im Klimahaus Bremerhaven möglich auf 5.000 Quadratmetern. Besucher durchwandern vielfältige Klimazonen und spüren auch die unterschiedlichen Temperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit der Reisestationen von der Schweiz über Sardinien, Niger und den Regenwald bis in die Antarktis. Das Klimahaus ist mit 460 000 Besuchern der Publikumsliebling der "Havenwelten". Die Sendung stellt das Klimahaus auch als außerschulischen Lernort vor - mit einer Führung durch die Ausstellung, der Wettershow und dem neuen Future Lab. Außerdem gibt es einen Blick hinter die Kulissen im einzigartigen Otterzentrum Hankensbüttel. In diesem Jahr feiert das Otterzentrum 30. Geburtstag, entstanden aus der "Aktion Fischotterschutz e. V.". Alles dreht sich um Fischotter, Nerz, Marder und Hermelin - das Otterzentrum ist auch ein außerschulischer Lernort. Von Frühling bis Herbst nutzen viele Lehrer es als eintägigen Biologieunterricht mit ihren Schulklassen. Ein Besuch ist auch kombinierbar mit Klassenfahrten in der Jugendherberge.


 

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Ausgabe Nr. 199 (Januar 2018)

Gegen Neo-Salafismus und Muslimfeindlichkeit.
Wie kann Schule präventiv wirken?

Dokumentation der Tagung am 11.12.2017 in Hannover mit Interviews mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Y. Ahlers (Verein für Jugend und familienpädagogische Beratung), Juliane Lietke (Verein niedersächsischer Bildungsinitiativen), Dr. Michael Kiefer (Institut für islamische Theologie an
der Universität Osnabrück), Sanem Kleff (Leiterin Schule ohne Rassismus), Dr. Götz Nordbruch (ufuq), Daniela Schlicht (Leiterin des Fachbereichs Prävention beim Niedersächsischen Verfassungsschutz), Dr. Inga Niehaus (Georg Eckert Institut), Manuela Kühne (Bleickenschule  Cuxhaven) sowie Dennis Wittke und Janine Schuster vom Kranich Gymnasium Salzgitter.


 

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Ausgabe Nr. 198 (Dezember 2017)

Jahresrückblick 2017

Diese Sendung ist ein Rückblick auf die Highlights der im Jahr 2017 produzierten Sendungen.

Wir zeigen an zwei Beispielen, wie die schulische und berufliche Integration von Flüchtlingen in Deutschland gelingt, stellen eine JUNIOR-Firma vor, die upgecycelte Produkte entwickelt, besuchen als außerschulische Lernorte das Phæno in Wolfsburg, den Serengeti-Park in Hodenhagen sowie den Wildpark Lüneburger Heide, sind mit einem Biologen auf dem Steinhuder Meer unterwegs, haben den Physiker und Autor RANGA YOGESHWAR auf der IdeenExpo getroffen, geben Tipps für das Gesundbleiben und blicken zurück auf den „Tag der Medienkompetenz“.


 

Hintergrund

„Die Weiße Runde - Talk für Toleranz“ startete im Juni 2001, mit Kooperation u. a. von nordmedia und mehrere Jahre des Nds. Innenministerium, zunächst als Internet-Stream-Produktion mit partieller Bürgerrundfunk-Zweitauswertung (Radio Flora). Sie war als konstante Medieninitiative gegen Rechtsextremismus geplant. Bis zum Dezember 2004 wurden die Sendungen monatlich im Medienhaus Hannover produziert.

Ab Januar 2005 richtete sich „Die Weiße Runde“ verstärkt in Richtung Zielgruppe Jugendliche aus und an eine Auswertung durch die niedersächsischen Bürgermedien sowie als bildungs- und medienpädagogisch orientiertes Angebot über den niedersächsischen Bildungsserver NIBIS. Das Niedersächsische Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NILS) wurde im Rahmen seines Verbundprojektes „Journalistisches Arbeiten mit allen Medien“ mit Wirkung ab Januar 2005 fester Kooperationspartner der „Weißen Runde“.

Seit Januar 2005 wurde „Die Weiße Runde“ – auch unter Einbindung und Förderung von Schülerleistungen – an einer wechselnden Schule in Niedersachsen sowie (ebenfalls unter Einbindung von Schule) in der Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hannover K.d.ö.R. produziert, seit Mai 2007 in den Räumen der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, insgesamt 12 Veranstaltungen im Jahr. Die Verstärkung einer begleitenden projektbezogenen Qualifizierung war dabei anstrebt. 2008 bis heute sind Schüler/innen nicht nur im Umfeld der Sendung sondern zusätzlich direkt am multimedial live produzierten VIP-Gespräch als Gesprächspartner beteiligt, mit großem Zuspruch und Erfolg.

2013 kam als thematischer Schwerpunkt „Aus Geschichte lernen -Demokratie gestalten – Europa fühlen“ hinzu, Schüler/innen wurden zu gleichberechtigten Talk-Gegenübers für die VIP-Gäste, und eine Schwerpunktschule wurde, neben anderen Locations, als Drehort eingeführt. Zusätzliche, punktuelle Kooperationspartner waren u. a. das Niedersächsische MI, der BdV Niedersachsen, die Landeshauptstadt und der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, BKM.

Ab 2014 fungierten Schüler/innen zusätzlich zu dem oben genannten hin und wieder auch als jugendliche Co-Moderatoren und vertraten Fragen bzw. Sichtweisen der Zielgruppe Jugendlicher/Schüler direkt gegenüber dem Hauptgast/den Hauptgästen vor der Kamera. Zeitzeugnisse spielten vor dem Hintergrund des Aussterbens originärer Zeitzeugen (Holocaust, Flucht und Vertreibung, DDR u. a.) in diesen Jahren eine besondere Rolle, sowie der damit verknüpfte thematische Gang „Zukunft vor geschichtlichem Hintergrund verantwortlich gestalten und vermitteln!“.

Seit August 2016 werden neben o. g. Schwerpunktschule(n) als Drehort vermehrt außerschulische Drehorte genutzt. Damit wird eine Flexibilität, Variationsbreite und Ausweitung des Themenspektrums erzielt und weitere Nutzergruppen angesprochen. Darüber hinaus können sich jederzeit Schulen landesweit um eine Live-Produktion direkt bei ihnen vor Ort bewerben.

Ständig auswertende Partner sind – weiter wachsend – neben dem NIBIS: h1 Fernsehen, oeins Fernsehen, TV38, oeins Radio, Radio ZuSa, Radio LeineHertz 106.5, Radio Flora, Radio Tonkuhle, StadtRadio Göttingen und osradio – Shortcuts jeder Sendung werden als Highlights in diversen Netz-Foren präsentiert und in einem eigenen Netz-Channel gebündelt, mit Verweis auf die Long-Versions auf dem NiBiS.

Das NLQ bindet dieses Projekt zukünftig stärker in seine inhaltlichen Schwerpunkte, insbesondere den Schwerpunkt „Journalistisches Arbeiten mit allen Medien“, ein. Darüber hinaus wird „Die Weiße Runde“ zukünftig auch Sendungen zu zentralen Veranstaltungen des NLQ (z.B. Landesforen, Schulmedientage, Tag der Medienkompetenz) produzieren. Damit wird sie ein zentral exponiertes und gleichsam breitenwirksames Crossover innerhalb der NLQ-Maßnahmen zur interdisziplinären politischen und medialen Bildung. Daran aufsetzend sind z. B. auch Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, partizipierende bzw. das Angebot nutzende Schulen bei berufsorientierenden Maßnahmen zu unterstützen und die Bedeutung der Medienkulturarbeit für die Qualitätsentwicklung von Schule zu unterstreichen.

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