Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Niedersachsen

Rahmenbedingungen für Bildung für nachhaltige Entwicklung

   

Globales lernen

  Mobilität   Umweltbildung

 

Nach Ablauf der UN-Dekade im Jahr 2014 wurde das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet. Das Weltaktionsprogramm umfasst alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Demnach befähigt BNE Lernende, informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine bestandsfähige Wirtschaft und einer gerechten Gesellschaft für aktuelle und zukünftige Generationen zu handeln und dabei die kulturelle Vielfalt zu respektieren.

Am 20. Juni 2017 ist für Deutschland der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung verabschiedet worden. Dieser enthält konkrete Empfehlungen zur Verbreitungen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (siehe Randspalte).

2015 ist außerdem der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung in seiner 2. Auflage erschienen (siehe Randspalte).

Der Auftrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen ergibt sich auch aus § 2 NSchG und § 2 Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APVO-Lehr).

Außerdem sind 2015 die Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Niedersachsen in Kraft getreten, deren Umsetzung nun weiterverfolgt wird.

Hinzu kam 2017 die Verabschiedung der Niedersächsischen Nachhaltigkeitsstrategie, die ein Kapitel "Bildung für nachhaltige Entwicklung" enthält.

Das Niedersächsische Kultusministerum unterstützt in diesem Kontext die Förderung der Bereiche außerschulische Lernstandorte BNE, Umweltschulen in Europa/ Internationale Agenda 21-Schule, Globales Lernen, nachhaltige Mobilität, Schulgartentag und UNESCO-Projektschulen. Bildung für nachhaltige Entwicklung wird dabei als Oberbegriff für all die genannten Bereiche verstanden.

Die Querschnittsaufgabe Bildung für nachhaltige Entwicklung

Schülerinnen und Schüler, die zukünftig Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur mitbestimmen, sind heute vor schwierige Aufgaben gestellt. Wie werden sie umgehen mit den Herausforderungen der Globalisierung, der Klimaveränderung, den sozialen Spannungen vor der eigenen Haustür, aber auch der Armut in den Ländern des Südens?

Eine Antwort bietet die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit der Orientierung der Bildung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung werden neue Wege begangen, um die Lernenden auf das Leben und Wirtschaften im 21. Jahrhundert vorzubereiten. Im Unterricht werden Fähigkeiten der Lernenden gefördert, die zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen nötig sind. Außerdem stehen Inhalte im Vordergrund, die für zukünftige Generationen von Bedeutung sein werden. Anforderungen der aktuellen Kerncurricula und Bildungsstandards werden genauso berücksichtigt wie neuere Ergebnisse der Lehr- und Lernforschung.

In welcher Welt wollen wir leben?

In welcher Welt wollen wir leben?

Fair-gesund-friedlich-verträglich?
Dieser Frage selbst nachzugehen lernen, sie mit Kindern zu thematisieren, dem widmet sich dieses Fortbildungsangebot für Lehrkräfte an Grundschulen. Die Herausforderungen für Mensch, Natur und Umwelt nehmen zu und wir brauchen Ideen und Engagement, um mit diesen umgehen zu können:
Mit Bildung für nachhaltige Entwicklung Unterrichts- und Schulentwicklung gestalten. Lesen Sie mehr
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UNESCO Weltaktionsprogamm BNE und Nationaler Aktionsplan BNE erschienen

Nach Abschluss der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 - 2014" ist nun das UNESCO Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erschienen. Für Deutschland wurde nun am 20. Juni 2017 der Nationale Aktionsplan "Bildung für nachhaltige Entwicklung verabschiedet.

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