Studienwochen der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Kommunikation und Medien (IAKM)

Seit 1964 finden in jedem Sommer die Studienwochen der  IAKM statt. Jede Studienwoche dient der Begegnung mit anderen Menschen aus Deutschland und den Nachbarstaaten und widmet sich unter einem Schwerpunkthema Fragen aus Politik und Gesellschaft, wobei immer auch die Auseinandersetzung mit  Medien und deren Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen und die gegenseitige Toleranz der Meinungen Beachtung findet.

An den Studienwochen beteiligen sich jeweils etwa 100 TeilnehmerInnen aus “kommunizierenden” Berufen – einschließlich ihrer Familienmitglieder. Reflexion, Werkstattarbeit und Training, Erfahrungsaustausch und Infomarkt sind Elemente der Studienwoche. Einen besonderen Schwerpunkt setzt die IAKM auf hochqualifizierte Referenten, die in den Vorträgen und Workshops zu einem Thema informieren.

Das NLQ kooperiert seit einigen Jahren mit der IAKM und bietet die Studienwoche als Lehrerfortbildung an.


 

Studienwoch 2018

„Die Sehnsucht nach Lebendigkeit – Leben analog und digital gestalten“

Vom 29. Juli bis 4. August auf Schloss Puchberg bei Wels/Österreich

Wir spüren unter der Oberfläche des quirligen Lebensbetriebs den kalten Unterstrom einer Leblosigkeit, die sich umso mehr verfestigt, je heller das Licht wird, mit dem wir die Untiefen der Welt ausleuchten. (Peter Strasser, Philosoph aus Graz in „Von Göttern und Zombies“).

Diese Gedanken von Prof. Strasser, den wir auch eingeladen haben, trifft die derzeitige gesellschaftliche Situation sehr deutlich. Es geht uns in der Studienwoche um die gesellschaftlichen Folgen von Digitalisierung und um die Suche nach Utopien. Und um lebendig zu leben. Trotz des immensen Fortschritts der Digitalisierung bleiben nämlich das „Lebendige“, der Sinn und die Autonomie häufig auf der Strecke. Passivität und Hilflosigkeit nehmen dann den Platz ein.

Wir wollen deshalb ausloten, wie wir unter diesen Bedingungen dennoch unser Leben sinnvoll und bereichernd gestalten können.

Drei Säulen leiten uns in dieser Diskussion:

  • Wie reagieren wir auf diese gesellschaftlichen Veränderungen?
  • Was gibt uns Sinn?
  • Was brauchen wir?

Wir nehmen uns Zeit um in aller Ruhe und Gründlichkeit diskutieren zu können, vertiefen diese Gedanken in Workshops und in vielen Gesprächen. Am Ende soll mehr Klarheit, mehr Mut, mehr Lebendigkeit stehen.

Bei unserer Suche begleiten uns namhafte Referenten/-innen.

> Informationen zur Studienwoche


 

Studienwoche 2017

„Ich bin mehr als (m)ein Algorithmus!“
Verantwortung und Selbstbestimmung in der Digitalen Gesellschaft

Krzyżowa/Kreisau in Polen vom 23. bis 29. Juli 2017

Algorithmen bestimmen schon lange unser Leben, auch wenn wir es selten bemerken. Entscheidungen werden immer mehr von rechnenden Maschinen getroffen. Aber kaum jemand weiß, was ein Algorithmus ist, wie er funktioniert und vor allem – wie sollen/wollen wir damit umgehen? Täglich hinterlassen wir digitale Spuren, die gierig von Internet-Kraken aufgesogen werden und uns mit einer „Digitalen Diktatur“ (Stefan Aust) bedrohen. Insgesamt wird diese Entwicklung zwar als bisher größter Entwicklungsschritt gesehen: „Eine neue Ära bricht an“ (Wirtschaftswoche), „Die vierte Industrielle Revolution“ (Handelsblatt). Viele befürchten aber den Verlust von Autonomie und Selbstbestimmung: „Die Welt bleibt unberechenbar“ (faz.net), „Das Netz-ein kafkaesker Staat“ (cicero).

> Dokumentation der Studienwoche


Dokumentation der letzten Studienwochen:

Studienwoche 2016
Grenze: Ende und Wende – Die verspielte Freiheit?

In der Cusanus-Akademie in Bressanone  / Brixen vom 24. bis zum 30. Juli 2016

Die Flüchtlingskrise hat uns den Anstoß gegeben, aber wir wollen uns nicht nur mit dieser Thematik beschäftigen, sondern ausloten, was Grenze(n) auch mit Grenzerfahrungen, Grenzen überwinden und Grenzgängern zu tun haben kann. Die Wahlerfolge rechtspopulistischer und neonazistischer Strömungen zeugen von einem tiefen Riss in unserer Gesellschaft. Dabei ist die Situation alles andere als neu: nicht nur Staatsgrenzen sind in der Vergangenheit flexibel und variabel gewesen, sondern auch Sprach-, Kultur- und Religionsgrenzen. Es geht uns in dieser Woche nicht nur um eine Analyse von Trennnendem und Gemeinsamen sondern gerade auch um Handlungsoptionen in einer Welt, die uns unübersichtlich und bedrohlich erscheint. Damit die von uns erreichte und erkämpfte Freiheit eben nicht verspielt wird.

> Dokumentaion der Studienwoche

 

Studienwoche 2015
Mut zur Zukunft – Strategien der Hoffnung

vom 2. bis 8. August 2015 im Landhof Arche, Groß Pinnow

Die „Internationale Arbeitsgemeinschaft Kommunikation und Medien – IAKM e.V.“ ist ein Zusammenschluss von Medienleuten, Wissenschaftlern, Beratern und Öffentlichkeitsarbeitern, die sich einmal im Jahr zu einer Studienwoche zusammenfinden. In letzten Jahr haben wir unser 50jähriges Jubiläum auf der Ebernburg gefeiert.

Das Wochenthema 2015 lautet dieses Mal: Mut zur Zukunft – Strategien der Hoffnung und wir wollen uns auf unterschiedlichen Ebenen diesem Thema nähern. Gerade in einer Zeit, in der die Welt für viele immer unübersichtlicher wird und kaum Zukunftsperspektiven identifiziert werden können, möchten wir mit unserer Woche bewußt ein Zeichen setzten.

> Dokumentation der Studienwoche

Drucken

Sie möchten diesen Inhalt mit anderen teilen?

Niedersachen-Portal
Ich möchte diesen Inhalt über einen Social Network- oder einen Bookmark-Dienst teilen:

* Pflichtfelder

Weitere Informationen

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln